Der Präventionspool Bayern befindet sich noch im Aufbau!
„Zockerheld“ ist eine digitale Präventionskampagne der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG), die auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok, Facebook und YouTube stattfindet. Das Angebot richtet sich primär an Jugendliche und junge Erwachsene und zielt darauf ab, diese direkt in ihrer eigenen digitalen Lebenswelt abzuholen. Im Fokus der Kampagne steht die Aufklärung über riskantes Glücksspielverhalten – und wie und wo man Hilfe findet. Zockerheld nimmt stets Bezug auf das spezielle Hilfeangebot “PlayChange” der LSG, eine Online-Beratungsplattform.
Website des Angebots
Frühzeitige Sensibilisierung: Die Zielgruppe soll für die gravierenden persönlichen, psychologischen und finanziellen Gefahren von Glücksspielen sensibilisiert werden, bevor ein problematisches Spielverhalten entsteht.
Aufklärung: Es soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie unmerklich und schnell der Übergang von harmlosem Spielspaß zu einer handfesten Sucht sein kann.
Niederschwellige Hilfe: Ein zentrales Ziel ist der Abbau von Hemmschwellen. Die Kampagne fungiert als Brücke zum etablierten, kostenlosen und anonymen Online-Beratungsangebot PlayChange oder der Informationsseite „Verspiel nicht dein Leben“ der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern.
Inhalte: Die Kampagne setzt auf visuell ansprechende und kurze Formate (Reels und Bild-Posts), die jugendgerecht produziert sind. Zum Start der Kampagne wurden monatlich etwa 8 bis 12 Bildbeiträge und 2 Videos veröffentlicht. Thematisch werden alltägliche digitale Risiken behandelt: Sportwetten, Online-Casinos und die psychischen sowie finanziellen Folgen von Spielverlusten. Um authentisch zu wirken, wird mit dem Content-Creator „Tobbz“ zusammengearbeitet, der als direkte Identifikationsfigur dient.
Methode: Der methodische Ansatz entspricht einer modernen Form der digitalen Prävention. Anstatt auf klassische, textlastige Broschüren zu setzen, wird die Zielgruppe genau dort angesprochen, wo sie einen Großteil ihrer Zeit verbringt: in den Social-Media-Portalen. Die Ansprache ist direkt und auf Augenhöhe, um nicht belehrend von oben herab zu wirken. Die Videos sind witzig aufgemacht und haben wiederkehrende Charaktere wie Dr. Dubios, Zockerheld, Tobbz real, Schwester Ludmilla und weitere.
Ablauf: Durch kontinuierliche Postings wird Reichweite aufgebaut. Die Nutzerinnen und Nutzer werden über die Inhalte zur Reflexion ihres eigenen Verhaltens angeregt. Interaktionsmöglichkeiten wie Kommentare oder Direktnachrichten binden die Community ein. Durch klare Handlungsaufrufe (Call-to-Actions) – beispielsweise Links in der Instagram-Biografie oder direkte Verweise in den Videos – werden gefährdete Personen oder Interessierte nahtlos und unkompliziert in das bestehende professionelle Hilfesystem (etwa in die Online-Beratung von PlayChange) übergeleitet.
Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) Edelsbergstr. 10 80686 München
Thomas Baur Telefon: 089552735913 E-Mail-Adresse: thomas.baur@lsgbayern.de
Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe, Suchtforschung und Beratung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Beteiligt an der LSG sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS gGmbH, das IFT Institut für Therapieforschung und auch der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e. V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention finanziert.
https://www.lsgbayern.de
Letzte Aktualisierung: 13.05.2026
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